Saison 1992/93

Liga: Brandenburgische Landesklasse Süd

 

Bei der I. Mannschaft des SV Rekord Großräschen hatte im Sommer Junioren-Trainer Michael Schkrock das Zepter übernommen und übernahm die schwierige Aufgabe, endlich die rasante sportliche Talfahrt des Großräschener Fußballs zu stoppen. Dabei setzte er neben den alteingesessenen Akteuren wie Frank Strohmeier, Roland Rauch oder Manfred Scheunemann auch verstärkt auf die von ihm noch im Vorjahr betreuten A-Junioren. Auch in dieser Spielzeit war von einem geregelten Meisterschaftsablauf noch nichts zu spüren, da die 18er-Staffeln nach der Saison auf 16 Teilnehmer reduziert werden sollten. So stand beim SV Rekord Großräschen der Klassenerhalt an oberster Stelle der Prioritätenliste. Der Start in die Meisterschaft 1992/93 verlief auch optimal, denn im Derby bei Alemannia Altdöbern siegten die Großräschener klar mit 4:1. Allerdings täuschte der gute Auftakt doch gewaltig, denn es folgten anschließend vier Niederlagen am Stück und die Mannschaft fand sich erneut im Tabellenkeller wider. Aus diesem kam sie auch im gesamten Verlauf der Saison nicht mehr heraus. Als der drohende Abstieg immer wahrscheinlicher wurde, reichte auch ein letzter Kraftakt im Meisterschaftsendspurt nicht mehr. Zwar gelangen in den fünf letzten Punktspielen immerhin noch drei Siege, aber im entscheidenden Abstiegsgipfel zu Hause gegen die Reserve der SpVgg Blau-Weiß Vetschau gab man beim torlosen 0:0-Unentschieden den rettenden Punkt ab. So musste der in der Winterpause nun in SV Großräschen umbenannte Verein erstmals in seiner Geschichte den bitteren Gang in den Kreis-Fußball antreten.

 

 

Trainer: M. Schkrock

 

Spiele:

11.07.1992 TS SVRG - SpVgg Finsterwalde  
18.07.1992 TS SVRG - BSV Stahl Lauchhammer-Ost  
26.07.1992 TS SVRG - SV Askania Schipkau  
04.08.1992 TS SVRG - ESV Lokomotive Cottbus 5:2
07.08.1992 MS SSV Alemannia Altdöbern - SVRG 1:4
15.08.1992 MS SVRG - KSV Tettau 2:3
22.08.1992 MS BSV Cottbus-Ost - SVRG 2:1
05.09.1992 MS SVRG - FSV Rot-Weiß Luckau 0:3
13.09.1992 MS SG Sielow - SVRG 3:1
19.09.1992 MS SVRG - SV Grün-Weiß Lübben 4:6
26.09.1992 MS FV 08 Bad Liebenwerda - SVRG 3:3
03.10.1992 MS SVRG - SV Hertha Finsterwalde 2:2
10.10.1992 MS SV Chemie Schwarzheide - SVRG 0:0
17.10.1992 MS SVRG - VfB Klettwitz 1913 3:1
24.10.1992 MS SV Eintracht Ortrand - SVRG 3:2
31.10.1992 MS SVRG - FSV Viktoria Cottbus 1897 2:1
07.11.1992 MS Spremberger SV 1862 - SVRG 4:0
14.11.1992 MS SVRG - Schmogrower SV 1946 1:1
18.11.1992 PS SVRG - FV 08 Bad Liebenwerda Liebenw. n.a.
21.11.1992 MS SpVgg B-W 90 Vetschau II - SVRG 0:0
28.11.1992 MS SVRG - FSV Lauchhammer 08 1:2
05.12.1992 MS SV Lokomotive Guben - SVRG 0:1
12.12.1992 PS SV Grün-Weiß Lübben - SVRG 8:2
19.12.1992 MS SVRG - SSV Alemannia Altdöbern 0:2
30.01.1993 TS SVRG - Spremberger SV Turbine 90  
31.01.1993 TS ESV Lokomotive Cottbus - SVRG  
13.02.1993 TS SVRG - SpVgg Finsterwalde  
20.02.1993 MS KSV Tettau - SVG 6:2
27.02.1993 MS SVG - BSV Cottbus-Ost 0:3
06.03.1993 MS FSV Rot-Weiß Luckau - SVG 2:2
13.03.1993 MS SVG - SG Sielow 0:2
20.03.1993 MS SV Grün-Weiß Lübben - SVG 3:2
27.03.1993 MS SVG - FV 08 Bad Liebenwerda 2:1
03.04.1993 MS SV Hertha Finsterwalde - SVG 4:0
10.04.1993 MS SVG - SV Chemie Schwarzheide 0:3
17.04.1993 MS VfB Klettwitz 1913 - SVG 1:0
24.04.1993 MS SVG - SV Eintracht Ortrand 1:1
01.05.1993 MS FSV Viktoria Cottbus 1897 - SVG 5:0
08.05.1993 MS SVG - Spremberger SV 1862 4:2
16.05.1993 MS Schmogrower SV 1946 - SVG 3:5
22.05.1993 MS SVG - SpVgg Blau-Weiß 90 Vetschau II 0:0
29.05.1993 MS FSV Lauchhammer 08 - SVG 4:0
05.06.1993 MS SVG - SV Lokomotive Guben 3:2
12.06.1993 TS SVG - TSG Großkoschen  

 

Abschlusstabelle:

Pl. Mannschaften Sp Tore Punkte
01. SV Grün-Weiß Lübben                             34 107:47 55:13
02. SG Sielow 34 72:34 47:21
03. Schmogrower SV 1946 34 73:53 44:24
04. BSV Cottbus-Ost 34 73:46 43:25
05. Spremberger SV 1862 34 66:47 42:26
06. FSV Viktoria Cottbus 1897 34 61:42 41:27
07. KSV Tettau 34 56:44 41:27
08. SV Eintracht Ortrand 34 51:55 36:32
09. FSV Rot-Weiß Luckau 34 46:51 36:32
10. VfB Klettwitz 1913 34 48:50 33:35
11. FSV Lauchhammer 08 34 43:46 32:36
12. SV Hertha Finsterwalde 34 56:64 29:39
13. FV 08 Bad Liebenwerda 34 59:75 25:43
14. SV Großräschen 34 48:79 24:44
15. SV Chemie Schwarzheide 34 54:76 23:45
16. SV Lokomotive Guben 34 43:77 21:47
17. SpVgg Blau-Weiß 90 Vetschau II 34 42:77 20:48
18. SSV Alemannia Altdöbern 34 39:75 20:48

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Statistiken und Spielberichte

 

 

Testspiel am 11.07.1992

SV Rekord Großräschen - SpVgg Finsterwalde

Torschützen:

 

Zuschauer:


Schiedsrichter:

 

SVRG:

 

Testspiel am 18.07.1992

SV Rekord Großräschen - BSV Stahl Lauchhammer-Ost

Torschützen:

 

Zuschauer:


Schiedsrichter:

 

SVRG:

 

Testspiel am 26.07.1992

SV Rekord Großräschen - SV Askania Schipkau

Torschützen:

 

Zuschauer:


Schiedsrichter:

 

SVRG:

 

Testspiel am 04.08.1992

SV Rekord Großräschen - ESV Lokomotive Cottbus 5:2

Torschützen:

 

Zuschauer:


Schiedsrichter:

 

SVRG:

 

1. Spieltag der Landesklasse Süd am 07.08.1992

SSV Alemannia Altdöbern - SV Rekord Großräschen 1:4 (0:0)

Überragender Wandelt

 

Nach dem 5:2-Sieg im letzten Vorbereitungsspiel gegen den ESV Lok Cottbus fuhr Großräschen optimistisch nach Altdöbern. Ziel war es, mindestens einen Punkt zu entführen, um nicht gleich wieder zu den Kellerkindern zu gehören. Das Heft des Handelns nahm zunächst Altdöbern in die Hand. Großräschen wirkte insbesondere im Mittelfeld überfordert. Mit hohen Eingaben und weiten Schlägen versuchte es Altdöbern. Zudem ging man nicht gerade zimperlich zur Sache. Großräschen wankte, aber fiel nicht. Dabei hatte man in Torwart Wandelt einen sicheren Rückhalt. Als nach 30 Minuten Michael Gallas verletzt ausschied und Dirk Wenske angeschlagen wurde, lief kaum noch etwas. Das 0:0 rettete man aber in die Halbzeit.

Die dann folgenden neun Minuten brachten Großräschen klar auf die Siegerstraße. In der 48. Minute wurde Dirk Wenske kurz vor dem Strafraum von den Beinen geholt. Den Freistoß verwandelte Karsten Biewald mit Torwarthilfe zum 1:0. Drei Minuten später setzte sich Frank Sulimma gegen zwei Deckungsspieler durch und vollendete zum 2:0. Als er in der 53. Minute im Strafraum gefoult wurde, verwandelte Karsten Biewald den Strafstoß zum 3:0. Eng wurde es nur noch einmal, als Dirk Wenske eine 10-Minuten-Zeitstrafe erhielt. In dieser Phase fiel auch durch einen Strafstoß der Anschlusstreffer. Altdöbern warf nun alles nach vorn, aber Andreas Wandelt hielt einfach alles. In der 84. Minute enthob dann Karsten Biewald mit seinem dritten Treffer Großräschen aller Sorgen.


Quelle: Lausitzer Rundschau

 

Torschützen:

0:1 Biewald, K. (48.min.)

0:2 Sulimma, F. (51.min.)

0:3 Biewald, K. (53.min.) (Foulelfmeter)

1:4 Biewald, K. (84.min.)

 

Zuschauer:


Schiedsrichter: J. Klöpsch (Forst)

 

SVRG:

A. Wandelt - H. Wenske, F. Strohmeier, F. Kunath, L. Krause, St. Forkel, M. Gallas (F. Sulimma), T. Szkudlarek (K. Konzack), K. Biewald, R. Mudrick, D. Wenske

2. Spieltag der Landesklasse Süd am 15.08.1992

SV Rekord Großräschen - KSV Tettau 2:3 (2:0)

Verdienter KSV-Sieg

 

Nach dem Sieg in Altdöbern hofften 100 treue Anhänger auch auf einen guten Heimstart. In der Anfangsphase erlebten sie auch in der von der Gärtnerei Kalz gesponsorten Veranstaltung eine clevere ihre Chancen nutzende Großräschener Mannschaft. Bereits nach 16 Minuten stand es 2:0 für den SV durch Tore von Frank Strohmeier und Frank Sulimma. Beim ersten Tor lief Frank Strohmeier über das halbe Feld und zog ab. Beim zweiten Tor setzte sich Frank Sulimma an der Strafraumgrenze energisch durch und vollendete. Tettau kämpfte unverdrossen weiter. Aber mit nur noch nach innen geschlagenen Bällen war der SV-Hintermannschaft nicht beizukommen. Eindeutig aber auch schon im ersten Abschnitt die athletischen Nachteile der Großräschener. Zu wenig ging deshalb über das Mittelfeld nach vorn los. Torwart Wandelt war es zu verdanken, dass dieser Vorsprung mit in die Kabine genommen werden konnte.

In der zweiten Halbzeit setzte Tettau sofort nach. Mit hohem Kraftaufwand ließ man Großräschen nicht ins Spiel kommen. Das 1:2 aus Tettauer Sicht in der 55. Minute durch Gerd Diener setzte weitere Kräfte frei. Acht Minuten später folgte der Ausgleich, als Michael Gallas einen Schuss von Weber für Torwart Wandelt unhaltbar abfälschte. Als in der 83. Minute Juschick nach einem Eckball die 3:2-Führung für Tettau erzielt hatte, hätte danach das Ergebnis für Tettau noch höher ausfallen können.


Quelle: Lausitzer Rundschau

 

Torschützen:

1:0 Strohmeier, F.

2:0 Sulimma, F. (16.min.)

 

Zuschauer: 100


Schiedsrichter: H. Lehnigk (Cottbus)

 

SVRG:

A. Wandelt (U. Winkler) - M. Gallas, F. Strohmeier, F. Kunath, L. Krause, St. Forkel, R. Mudrick, T. Szkudlarek, K. Biewald, D. Wenske, F. Sulimma

3. Spieltag der Landesklasse Süd am 22.08.1992

BSV Cottbus-Ost - SV Rekord Großräschen 2:1 (0:0)

Erneute Niederlage

 

Knapp 100 Zuschauer waren gekommen, um einen weiteren Heimsieg ihrer Cottbuser Mannschaft zu erleben. Der BSV übernahm auch sofort das Zepter und setzte Großräschen unter Druck. Zählbares sprang jedoch nicht heraus, weil man mit dem Latein ständig am Strafraum zu Ende war. So entwickelte sich zwar ein Einbahnfußball in Richtung Großräschener Gehäuse, aber ohne nennenswerte Cottbuser Chancen. Großräschen verlegte sich aufs Kontern und hatte dabei die erste Riesenchance in der 13. Minute. Torsten Muschter hatte sich über die Rechtsaußenposition gut durchgesetzt, und seinen Schuss musste der Keeper prallen lassen. Jedoch die Nachschussmöglichkeiten für Karsten Biewald und Torsten Muschter blieben ungenutzt. Auch Cottbus hatte in der 1. Halbzeit noch seine Chance, als bei einer Flanke von links ein Cottbuser am kleinen Strafraum völlig freistehend den Ball über das Großräschener Tor köpfte. Mit 0:0 wurden die Seiten gewechselt.

Wiederum hatte Cottbus den besseren Start, aber gute Möglichkeiten blieben ungenutzt. So führte eine Ballstafette über Frank Sulimma, Dirk Wenske, Torsten Muschter und Frank Sulimma zum überraschenden 1:0 für Großräschen. Bereits zwei Minuten später, in der 65. Minute, musste man aber den Ausgleich durch einen unhaltbaren 25-Meter-Schuss hinnehmen. Das Spiel wogte nun auf und ab, wobei Cottbus das bessere Ende für sich hatte. Im Anschluss an eine Ecke markierte man in der 83. Minute den Siegestreffer. Beste Noten bei Großräschen verdienten sich Torwart Andreas Wandelt und Steffen Forkel.


Quelle: Lausitzer Rundschau

 

Torschütze:

0:1 Sulimma, F. (63.min.)

 

Zuschauer: 100


Schiedsrichter: M. Bitzker (Forst)

 

SVRG:

A. Wandelt - St. Forkel, F. Strohmeier, F. Kunath (K. Konzack), L. Krause, M. Gallas, T. Muschter, B. Matschke (H. Hauke), D. Wenske, K. Biewald, F. Sulimma

4. Spieltag der Landesklasse Süd am 05.09.1992

SV Rekord Großräschen - FSV Rot-Weiß Luckau 0:3 (0:2)

Erneute Heimniederlage

 

Im zweiten Heimspiel gab es bereits die zweite Niederlage. Das ist um so bitterer, weil auch die Sieger nichts Überragendes zu bieten hatten. Sicherlich spielten die Luckauer druckvoller nach vorn, ohne sich aber klare Chancen zu erarbeiten. Großräschen konnte insbesondere im Sturm nicht überzeugen. So lag die Hauptlast auf der Deckung und im Mittelfeld. In dem von Alfons Dürr gesponsorten Spiel blieb bei dem SV zu vieles Stückwerk. Als dann der Regen einsetzte, bekam der Gast Oberwasser. So fiel in der 18. Minute das 0:1, als man zwar zahlreich im Strafraum versammelt war, aber ein Luckauer mutterseelenallein am Strafraum gelassen wurde und dieser vollendete. Bereits acht Minuten später begann sich die erneute Niederlage abzuzeichnen. Nach einer Ecke wanderte der Ball per Kopf über drei Stationen bis zum Vollstrecker. Großräschen hatte in der ersten Halbzeit nur durch Frank Sulimma eine Großchance gegenzusetzen.

Mit der Hereinnahme von Dirk Wenske schien sich eine Wende anzubahnen. Großräschen setzte nun verstärkt auf Angriff und hatte seine Chancen. Mit etwas Glück wäre urplötzlich der Ausgleich perfekt gewesen. Zuerst setzte Frank Sulimma einen Ball an den Innenpfosten, und dann lief Dirk Wenske allein auf den Torwart zu, schob den Ball an Torwart und Tor vorbei. In der 75. Minute zerstoben dann alle Hoffnungen. Ein Konter über den sehr guten Peters erbrachte das 0:3 und ließ allen beteiligten Großräschenern und dem treuen Anhang nur die Hoffnung auf Besseres.


Quelle: Lausitzer Rundschau

 

Torschützen: /

 

Zuschauer: 74


Schiedsrichter: J. Klöpsch (Forst)

 

SVRG:

A. Wandelt (U. Winkler) - St. Forkel, F. Strohmeier, F. Kunath, L. Krause, H. Wenske, T. Muschter, B. Matschke, K. Biewald, T. Szkudlarek (D. Wenske), F. Sulimma

5. Spieltag der Landesklasse Süd am 13.09.1992

SG Sielow - SV Rekord Großräschen 3:1 (2:0)

Trotz Daueroffensive kein Erfolg

 

Von Anbeginn suchte Großräschen in Sielow die Chance, das Punktekonto erfreulicher zu gestalten. So hatte auch Großräschen die ersten klaren Torchancen, die wieder einmal nicht genutzt wurden. So scheiterten Frank Sulimma und Dirk Wenske in guten Positionen. Aber wie so oft im Fußball, es rächen sich die ausgelassenen Chancen. Nach einem der wenigen Angriffe des Gastgebers in den ersten 20 Minuten hieß es auf einmal 1:0. Über die rechte Angriffsseite hatte man sich durchgespielt und prompt die Eingabe verwandelt. Von da an übernahm Sielow die Initiative. Hier zeigte es sich auch, dass die Abwehrformation bei Großräschen wohl noch immer nicht gefunden ist. Jeder Angriff des Gastgebers wurde zur Gefahr. Bloß gut, dass die gestandenen Leute wie Heiko Wenske, Frank Strohmeier und Torwart Winkler den Kopf oben behielten. Aber auch sie konnten nicht verhindern, dass in der 45. Minute durch einen Freistoß das 2:0 fiel.

Mit neuem Elan ging Großräschen in die 2. Halbzeit. Bereits in der 47. Minute fiel durch einen von Torsten Muschter verwandelten Strafstoß das 2:1. Was nun folgte, war eine Großräschener Daueroffensive. Es wurde um jeden Ball gekämpft, und die Chancen häuften sich. Man hatte das Gefühl, dass es nur eine Frage der Zeit wäre, wenn das 2:2 fallen würde. In dieser aus Großräschener Sicht guten 2. Halbzeit fiel dann aber in der 78. Minute nach einem Eckball das 3:1. Damit erlahmte auch der Angriffselan, und den Sielowern boten sich noch gute Einschussmöglichkeiten. Alles in allem gesehen - eine vermeidbare Niederlage.


Quelle: Lausitzer Rundschau

 

Torschütze:

2:1 Muschter, T. (47. min.) (Foulelfmeter)

 

Zuschauer:


Schiedsrichter: J. Ronschkowiak (Forst)

 

SVRG:

U. Winkler - H. Wenske, F. Strohmeier, F. Kunath (R. Mudrick), L. Krause, St. Forkel, T. Muschter, J. Friedrich, D. Wenske, B. Matschke, F. Sulimma

6. Spieltag der Landesklasse Süd am 19.09.1992

SV Rekord Großräschen - SV Grün-Weiß Lübben 4:6 (3:1)

Bittere Niederlage

 

Dass ein Spiel 90 Minuten dauert, musste der treue Anhang von Großräschen erleben. Nach dem 4:1 in der 50. Minute gab keiner der Zuschauer noch einen Pfifferling für Lübben. Innerhalb von 35 Minuten erreichte Lübben jedoch die Wende. Das Trainergespann Michael Schkrock und Peter Schmaler zeigte sich ebenso fassungslos wie die Zuschauer. Dabei wird in Großräschen hart und fleißig wöchentlich trainiert. Selten fehlt ein Spieler. Dann ist es schon bitter, dass man zu der Annahme kommen muss, Kondition und Kraft reichen nur für eine Halbzeit. Von Anbeginn machte Großräschen Druck. Dabei erwies sich Lübbens Hintermannschaft nicht gerade als sattelfest. So hatte Rene Mudrick bereits zwei Riesenchancen, bevor durch Torsten Muschter per Handstrafstoß das 1:0 in der 13. Minute fiel. Nach guter Vorarbeit von Dirk Wenske besorgte Frank Sulimma das 2:0. Aber bereits eine Minute später hieß es 2:1. Einen Freistoß ließ Uwe Winkler unter seinem Körper ins tor rutschen. In der 31. Minute folgte das 3:1. Ausgangspunkt war wieder der Antritt von Dirk Wenske. Er spielte Torsten Muschter auf der rechten Seite frei und dieser bedankte sich mit seinem zweiten Tor. Als dann Frank Sulimma auch sein zweites Tor in der 50. Minute erzielte, schien alles gelaufen. Was sich aber dann abspielte, kann man nur als Angst vor der eigenen Courage bezeichnen. Von der 55. bis zur 82. Minute fielen in regelmäßigen Abständen die Treffer zwei bis sechs für Lübben.


Quelle: Lausitzer Rundschau

 

Torschützen:

1:0 Muschter, T. (13. min.) (Handelfmeter)

2:0 Sulimma, F.

3:1 Muschter, T. (31.min.)

4:1 Sulimma, F. (50.min.)

 

Zuschauer: 82


Schiedsrichter: R. Jähde (Schlabendorf)

 

SVRG:

U. Winkler - H. Wenske, J. Krause, St. Forkel, L. Krause, F. Strohmeier, T. Muschter (B. Matschke), J. Friedrich, D. Wenske, R. Mudrick, F. Sulimma

7. Spieltag der Landesklasse Süd am 26.09.1992

FV 08 Bad Liebenwerda - SV Rekord Großräschen 3:3 (1:3)

Einen Punkt verloren

 

In einem kampfbetonten Spiel gelang es Großräschen wieder nicht, einen Zwei-Tore-Vorsprung zu behaupten. Dabei sah es in der Anfangsphase gar nicht danach aus, dass man auf Siegeskurs steuern würde. Zwar war das erklärte Ziel, einen Punkt aus Liebenwerda mitzunehmen, aber nach der ersten Großchance durch Rene Mudrick bestimmte Liebenwerda durch hohen Einsatz das Spiel. Bereits nach fünf Minuten stand es nach einem Freistoß 1:0 für die Platzbesitzer. Jedoch weitere Tore wollten trotz Chancen nicht fallen. So stand es nach einer "Bogenlampe" von Dirk Wenske plötzlich 1:1. Nun wurde Großräschen dominierend. Nach einem langen Sprint mit dem Ball am Bein erzielte Frank Sulimma das 1:2 in der 21. Minute. In der 36. Minute gelang es abermals Dirk Wenske, den gegnerischen Torwart zu überwinden. Dieser Vorsprung wurde bis zur Halbzeit verteidigt.

In der zweiten Halbzeit spielte Bad Liebenwerda alles oder nichts. Dabei ergaben sich zwangsweise für Großräschen die Räume. In dieser Phase sündigten die Stürmer, insbesondere Rene Mudrick durch Auslassen von klaren Möglichkeiten. Trotz des großen Drucks auf die Hintermannschaft behielt diese jedoch bis zur 76. Minute den Kopf oben. In gleicher Minute fiel nach einem Eckball jedoch der Anschlusstreffer. Als dann kurz danach Torsten Muschter eine Zeitstrafe erhielt, nutzte Liebenwerda diese in der 83. zum Ausgleich.


Quelle: Lausitzer Rundschau

 

Torschützen:

0:1 Wenske, D.

1:2 Sulimma, F. (21.min.)

1:3 Wenske, D. (36.min.)

 

Zuschauer:


Schiedsrichter: Zeller (Möglenz)

 

SVRG:

A. Wandelt - H. Wenske, F. Strohmeier, St. Forkel, J. Krause, K. Biewald, T. Muschter, J. Friedrich, D. Wenske, R. Mudrick, F. Sulimma

SV Rekord Großräschen - SV Hertha Finsterwalde 2:2 (1:0)

Vorsprung verspielt

 

Obwohl nun zu Hause der erste Punkt geholt wurde, herrschte Unzufriedenheit im Großräschener Lager; zum fünften Male wurde ein Vorsprung aus der Hand gegeben. Sicher muss man zugeben, dass der Punktgewinn für Finsterwalde nicht unverdient war. Trotzdem scheint es bei Großräschen ein psychologisches Problem zu werden, einen Vorsprung nicht verteidigen zu können. Nach dem 1:0 in der 27. Minute per Foulstrafstoß durch Frank Strohmeier drückte Finsterwalde mit Macht auf den Ausgleich. Die Großräschener Hintermannschaft wankte zwar, fiel aber nicht. Selten wurden in dieser Phase Entlastungsangriffe gestartet, weil man zu sehr in der Abwehr gebunden war. Aber eben einer dieser Konter hätte in der 33. Minute fast zum 2:0 geführt. Einen weiten Schlag aus der Deckung erlief sich Dirk Wenske und zog mit dem Ball am Bein auf das Finsterwalder Gehäuse zu. Sein Schuss ging jedoch an Torwart und Tor vorbei. So blieb es bis zur Halbzeit bei diesem knappen Resultat.

Die zweite Halbzeit begann mit einem Paukenschlag. Die Abwehr von Finsterwalde bekam einen Ball nicht aus der Gefahrenzone, und Frank Sulimma nutzte diese Unsicherheit zum 2:0. Fortan wurde das Spiel aber wie so oft zur Einbahnstraße in Richtung Großräschener Tor. Aber Finsterwalde ließ sich trotz Windunterstützung auch nicht viel einfallen, um zu Toren zu kommen. Aber wiedereinmal hielten zwei krasse Deckungsfehler her, die Finsterwalde in der 60. und 65. Minute den Ausgleich ermöglichten. Bei diesem Ergebnis blieb es bis zum Schluss, obwohl beide Seiten noch Möglichkeiten zum Sieg hatten.


Quelle: Lausitzer Rundschau

 

Torschützen:

1:0 Strohmeier, F. (27.min.) (Foulelfmeter)

2:0 Sulimma, F. (46.min.)

 

Zuschauer: 64


Schiedsrichter: K.-H. Rohmann (Calau)

 

SVRG:

U. Winkler - H. Wenske, F. Strohmeier, K. Biewald, R. Rauch, K. Konzack, St. Forkel, U. Hagedorn (T. Szkudlarek), D. Wenske (M. Honscha), R. Mudrick, F. Sulimma

9. Spieltag der Landesklasse Süd am 10.10.1992

Abwehr stabilisiert sich

 

In dem kreisinternen Spiel ging es für beide Mannschaften schon um viel, denn der Verlierer hätte sich schon jetzt in den direkten Abstiegskampf verstrickt, während der Sieger den Anschluss zum Mittelfeld gefünden hätte. Großräschen war durch das 4:0 von Schwarzheide in Guben vorgewarnt und hatte die Deckungsformation verändert. Sie wurde dann auch der Garant zum Punktgewinn. Beide Mannschaften hatten sich mit widrigen Platzbedingungen auseinanderzusetzen, denn der Rasenplatz wurde durch mehrfachen Wildschweinbesuch unbespielbar gemacht. Großräschen begann sehr couragiert und hatte im Verlaufe der gesamten 90 Minuten optische Vorteile. Dabei sündigten dieses Mal die Stürmer, die beste Chancen nicht zu Toren ummünzen konnten. Da vergaben Dirk Wenske in der achten Minute (gleich zweimal) und Frank Sulimma in der 29. Minute klare Einschusschancen. Demgegenüber gab es nur eine Großchance für Schwarzheide.

Kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit gab es eine Schrecksekunde zu überstehen, aber Torwart Winkler fischte diesen 30-Meter-Schuss aus dem Dreiangel. Nun dominierte wieder Großräschen. In der 65. Minute wiederum eine Doppelchance. Zuerst setzte Karsten Konzack den Ball an den Pfosten, dann vergab erneut Dirk Wenske. Weitere Chancen bis zur 83. Minute durch Frank Sulimma und Dirk Wenske hätten für den Doppelpunktgewinn sorgen müssen. Bei Großräschen gefielen besonders Maik Honscha und Steffen Forkel.


Quelle: Lausitzer Rundschau

 

Torschützen: /

 

Zuschauer:


Schiedsrichter: J. Klöpsch (Forst)

 

SVRG:

U. Winkler - H. Wenske, F. Strohmeier, St. Forkel, J. Krause, J. Friedrich (T. Szkudlarek), U. Hagedorn, M. Honscha, D. Wenske, K. Konzack (R. Mudrick), F. Sulimma

10. Spieltag der Landesklasse Süd am 17.10.1992

SV Rekord Großräschen - VfB Klettwitz 1913 3:1 (2:1)

Erster Heimerfolg

 

Nach acht nicht mehr gewonnenen Spielen wollte Großräschen den Bock umstoßen. Auch wenn Klettwitz der Prüfstein war, so resultierte der Optimismus daraus, dass der Gegner in den vergangenen Spielen keine Bäume mehr ausgerissen hatte. Großräschen begann couragiert und hatte in der Anfangsphase zwei tolle Möglichkeiten. In der dann folgenden Phase bestimmten die Hintermannschaften das Geschehen. Bis zur 17. Minute gab es keine nennenswerten Aktionen. Aber eben in dieser Minute war es Dirk Wenske nach einem langen Pass vorbehalten, mit einem Heber über den Torwart hinweg das 1:0 für Großräschen zu erzielen. Jedoch wie schon so oft nach einer Führung begann nun die Zitterphase. Klettwitz setzte die Akzente, und Großräschen verteidigte mit Mann und Maus. Doch spätestens hier zeigt sich das Manko im Spiel von Klettwitz. Gute Chancen, durch einen sehr starken Jörn Schmidtchen vorbereitet, konnten nicht zu Toren genutzt werden. Da musste dann Großräschens Vorstopper Jens Krause mithelfen, um in der 31. Minute wenigstens den Spielstand zu egalisieren. Bereits elf Minuten später war es Frank Sulimma, der das 2:1 für Großräschen markierte. Mit einem herrlichen Linksdrehschuss überwand er Torwart Zschieschang.

Die zweite Halbzeit gehörte dann Großräschen. Als in der 51. Karsten Konzack nach Vorarbeit von Dirk Wenske zum 3:1 einschoss, waren die Würfel gefallen. Klettwitz kam zu keiner erwähnenswerten Torchance mehr, weil ihr Spielmacher Schmidtchen durch Uwe Hagedorn neutralisiert wurde. Aufgrund der zweiten Halbzeit waren sich beide Teams einig: Dieses Resultat geht in Ordnung. Doch erneut ist ein Schiedsrichterkollektiv zu einem Spiel von Großräschen nicht angereist.


Quelle: Lausitzer Rundschau

 

Torschützen:

1:0 Wenske, D. (17.min.)

2:1 Sulimma, F. (42.min.)

3:1 Konzack, K. (51.min.)

 

Zuschauer: 101


Schiedsrichter: n.a. / i.V. L. Lange (Großräschen)

 

SVRG:

U. Winkler - H. Wenske, F. Strohmeier, St. Forkel, J. Krause, J. Friedrich, U. Hagedorn, M. Gallas (L. Krause), D. Wenske, K. Konzack, F. Sulimma (T. Szkudlarek)

11. Spieltag der Landesklasse Süd am 24.10.1992

SV Eintracht Ortrand - SV Rekord Großräschen 3:2 (2:1)

Kampfstarke Begegnung

 

Von Beginn an entwickelte sich unter Leitung des gut amtierenden Schiedsrichters Kazmierowski aus Annahütte eine durchweg kampfbetont flotte und sehenswerte Partie, in der sich von Beginn an zeigte, dass die Gäste aus Großräschen zumindest einen Punkt mit nach Hause nehmen wollten. Eine sehr gute Anfangsoffensive der Gastgeber wurde jedoch in der 24. Minute mit dem 1:0 belohnt. Eine Vorlage von Mathias Magister kam zu Stefan Beier, der noch einen Abwehrspieler ausspielte und mit einem unhaltbaren Schuss aus 20 Metern Entfernung den Führungstreffer erzielte. Danach erfolgte ein unverständliches Nachlassen der Eintracht-Elf, und folgerichtig erzielte Dirk Wenske nach einer Unkonzentriertheit in der Abwehr in der 41. Minute den Ausgleich. Jedoch gelang bereits zwei Minuten später Ralf Moderhak noch vor der Halbzeitpause, nach einem krassen Torwartfehler, die erneute 2:1-Führung.

Mit starker Windunterstützung erhofften sich nun die Ortrander Spieler und zuschauer in der zweiten Halbzeit Vorteile. Aber es kam anders, und Großräschen schoss mit dem ersten Angriff durch den eingewechselten Frank Sulimma, der völlig frei zum Schuss kam, den erneuten Ausgleich. Durch diesen Treffer erhielten die Gäste Auftrieb, bestimmten das Spiel, waren zu jeder Zeit torgefährlich und hatten auch mehrere Torchancen, die jedoch nicht genutzt werden konnten. In dieser Zeit verhinderte der wieder sehr sicher wirkende Ortrander torhüter Michael Raack die Großräschener Führung. Eine gute Kombination über Carsten Bruntsch und Lars George schloss erneut Stefan Beier in der 75. Minute mit einem straffen Direktschuss zur 3:2-Führung ab. Zehn Minuten vor Spielende hatte Ralf Moderhak nach einer guten Einzelleistung das 4:2 auf dem Fuß und hätte das Spiel entscheiden können. Er konnte aber den Großräschener Schlussmann nicht überwinden. So blieb es bis zum Spielende beim schwererkämpften 3:2 der Eintracht-Elf.


Quelle: Lausitzer Rundschau

 

Torschützen:

1:1 Wenske, D. (41.min.)

1:2 Sulimma, F. (48.min.)

 

Zuschauer:


Schiedsrichter: J. Kazmierowski (Annahütte)

 

SVRG:

U. Winkler (R. Mudrick) - H. Wenske, F. Strohmeier, St. Forkel, J. Krause, J. Friedrich (46. F. Sulimma), U. Hagedorn, M. Honscha, D. Wenske, K. Konzack, T. Muschter

12. Spieltag der Landesklasse Süd am 31.10.1992

SV Rekord Großräschen - FSV Viktoria Cottbus 1897 2:1 (1:0)

Sieg dank guter Moral

 

Da Viktoria zu einer Spitzenmannschaft der Landesklasse zählt, wollte Großräschen unbedingt den Beweis antreten, dass das erarbeitete Selbstvertrauen der letzten Spiele auch in diesem Spiel zum Tragen kommt. Mit dem Wissen, dass Cottbus technisch zwar die bessere Klinge schlägt, sollte über den Kampf zum Spiel gefunden werden. Die Mannschaft um die Übungsleiter Schmaler und Schkrock setzte dann diese Forderung auf dem Platz hervorragend um. Cottbus begann sehr offensiv und suchte zu Beginn schon die Entscheidung. Da die Verteidiger sich mit in das Angriffsspiel einschalteten, wurde Großräschen zu oft in die eigene Hälfte hineingedrückt. Aber schon hier zeigte sich, dass die Großräschener Hintermannschaft einen sicheren Eindruck hinterließ. Dass sich bei solcher Spielweise der Cottbuser gute Konterchancen für die schnellen Großräschener Stürmer ergeben würden, war klar. Und so gesehen machten zwar Cottbus das Spiel, aber Großräschen wirkte gefährlicher. Als Dirk Wenske in der 8. Minute mit einer direkt verwandlten Ecke das 1:0 gelang, schien man bereits auf der Siegerstraße. Cottbus forcierte nun das Tempo. Großräschen hielt jedoch dagegen und hatte im ersten Abschnitt noch die besseren Chancen.

Jedoch zwei Minuten nach Wiederbeginn nutzten die Gäste einen Freistoß zum Ausgleichstreffer. Das Spiel wogte nun auf und ab. Während sich für die Großräschener Akteure weitere Einschussmöglichkeiten boten, verfingen sich die Cottbuser Angriffsaktionen zumeist in der sicheren Großräschener Hintermannschaft. Als sich schon alles mit diesem 1:1 abgefunden hatte, gelang dann Großräschen doch noch der Siegestreffer. In der 80. Minute schlenzte Maik Honscha auf das Cottbuser Gehäuse. Der Ball wurde immer "länger" und kam am Pfosten an. Dort stand Dirk Wenske goldrichtig und verwandelte zum spielentscheidenden 2:1.


Quelle: Lausitzer Rundschau

 

Torschützen:

1:0 Wenske, D. (08.min.)

2:0 Wenske, D. (80.min.)

 

Zuschauer: 55


Schiedsrichter: J. Klöpsch (Forst)

 

SVRG:

U. Winkler (R. Mudrick) - H. Wenske, F. Strohmeier, St. Forkel, J. Krause, T. Muschter, U. Hagedorn, M. Honscha, D. Wenske (T. Szkudlarek), K. Konzack, F. Sulimma

13. Spieltag der Landesklasse Süd am 07.11.1992

Spremberger SV 1862 - SV Rekord Großräschen 4:0 (0:0)

Chancen en gros

 

Es ist schon deprimierend, wenn man über 60 Minuten klar das Spiel bestimmt und am Ende 4:0 nach Hause geschickt wird. Unverständlich für die Zuschauer, dass nicht der Tabellenzweite Fußball spielte, sondern Großräschen. Man dominierte nach Belieben. Hansi Schenker, selbst einmal Aktiver in Spremberg und jetzt Leistungsmitglied dieses Vereins, gestand: "So vorgeführt hat uns bis jetzt noch keine Mannschaft". Großräschen erarbeitete sich Chance für Chance, aber der krönende Abschluss fehlte. Insbesondere sündigten hier alle Sturmspitzen, die sonst doch als recht treffsicher gelten. Bis zur Halbzeit erspielte man sich fünf klare Torchancen, aber die Seiten wurden mit 0:0 gewechselt.

Auch nach der Halbzeit das gleiche Bild. Großräschen bestimmte weiterhin das Spiel, aber wiederum blieben zwei Großchancen ungenutzt. Und dann nahm das Schicksal seinen Lauf. In der 66. Minute köpfte der Mittelstürmer von Spremberg, nach einer Ecke mutterseelenallein gelassen, zum 1:0 für den Gastgeber ein. Das gab dem Spiel die Wende. Spremberg spielte nun befreit auf, während Großräschen zu resignieren schien. Aber trotz des nun spielerischen Übergewichts der Spremberger erarbeiteten sie sich kaum Chancen. Die tore zwei und drei nach Torwartfehlern fielen ebenso nach Ecken wie auch das vierte Tor in der 90. Minute. Zwei Minuten davor hatte Heiko Wenske die Riesenchance zum 3:1, als ihm, fünf Meter frei vor dem Tor stehend, der Ball versprang und ins Aus ging.


Quelle: Lausitzer Rundschau

 

Torschützen: /

 

Zuschauer:


Schiedsrichter: J. Ronschkowiak (Forst)

 

SVRG:

U. Winkler - H. Wenske, F. Strohmeier, St. Forkel, J. Krause, T. Muschter, U. Hagedorn, M. Honscha, D. Wenske, K. Konzack (T. Szkudlarek), F. Sulimma

14. Spieltag der Landesklasse Süd am 14.11.1992

SV Rekord Großräschen - Schmogrower SV 1946 1:1 (1:1)

Torschütze:

F. Sulimma

 

Zuschauer: 68


Schiedsrichter: K.-H. Rohmann (Calau)

 

SVRG:

U. Winkler - H. Wenske, F. Strohmeier, St. Forkel, J. Krause, J. Friedrich, U. Hagedorn, M. Honscha, K. Konzack, D. Wenske, F. Sulimma

Pokal der Landesklasse und Kreispokalsieger - Gruppe Süd/Ost / 2. Hauptrunde am 18.11.1992

SV Rekord Großräschen - FV 08 Bad Liebenwerda Bad Liebenwerda n.a.

15. Spieltag der Landesklasse Süd am 21.11.1992

SpVgg Blau-Weiß 90 Vetschau II - SV Rekord Großräschen 0:0

Dass Extreme innerhalb von acht Tagen so dicht beieinander liegen können, erbrachte das Spiel des SV in Vetschau. Obwohl in der Anfangsphase verhältnismäßig gut gestartet wurde, verebbte das Spiel bald danach. Da auch Vetschau keine bäume ausriss, verdiente dieses spiel auch keinen Sieger. Vom spielrischen Fluss der letzten Wochen war nichts zu sehen. Man operierte zu hektisch, und durchdachte Aktionen besaßen Seltenheitswert. Trotzdem eröffneten sich im ersten Abschnitt den Großräschener Stürmern hochkarätige Möglichkeiten. Diese scheinen derzeit aber mit Ladehemmungen behaftet, denn weder Frank Sulimma noch Dirk Wenske konnten klare Möglichkeiten in Tore umsetzen. So plätscherte das Spiel bald wieder in friedlicher Monotonie dahin.

Wer nun gedacht hätte, dass sich nach dem Wechsel etwas ändern würde, sah sich getäuscht. Das Spiel wurde beiderseitig noch schwächer. Wiederum lagen bis zur 70. Minute die Spielanteile und Tormöglichkeiten bei den Großräschenern, aber das Spielverständnis untereinander fehlte gänzlich. In der Schlussphase versuchte sich dann Vetschau noch einmal. Urplötzlich hatten sie zwei hochkarätige Torchancen, die aber von Torwart Winkler unschädlich gemacht wurden. Auf einen Nenner gebracht - wahrscheinlich fehlt Großräschen wieder einmal ein Tor, um zur spielerischen Ausstrahlung zu finden, denn von heute auf morgen kann man das Fußballspielen derart nicht verlernen.


Quelle: Lausitzer Rundschau

 

Torschützen: /

 

Zuschauer:


Schiedsrichter: K. Leckzut (Burg)

 

SVRG:

U. Winkler - H. Wenske, F. Strohmeier, T. Szkudlarek, J. Krause, J. Friedrich, U. Hagedorn, M. Honscha, D. Wenske, K. Konzack, F. Sulimma

16. Spieltag der Landesklasse Süd am 28.11.1992

SV Rekord Großräschen - FSV Lauchhammer 08 1:2 (0:1)

Nicht unverdient verloren

 

Beide Vertretungen waren von Anbeginn des Spieles in die Pflicht genommen, sich mit einem Doppelpunktgewinn aus der Abstiegszone lösen zu können. Dabei zeigte sich, dass Lauchhammer im athletischen Bereich die bessere Mannschaft stellte. Daher sahen sich die Großräschener leider in der ersten Halbzeit in die eigene Hälfte gedrückt. Für sie war nicht eine nennenswerte Chance zu verzeichnen. Die Lauchhammeraner Stürmer dagegen, ständig auf Achse und in Bewegung, sorgten ein aufs andere Mal für Gefahr. Trotz dieser Spielkonstellation bedurfte es aber der tatkräftigen Mithilfe der Großräschener, dass diese Überlegenheit sich auch in Toren widerspiegelte. Dem einzigen Treffer in der ersten Halbzeit ging ein eklatanter Fehler des Großräschener Stürmers Dirk Wenske voraus. Über zwei Stationen kam somit der Ball zum völlig freistehenden Papenhusen, der mit wenig Mühe Torwart Winkler überwand.

Mit dem Wind begann für Lauchhammer die zweite Halbzeit. Damit schienen alle Weichen gestellt. Aber eben in dieser zweiten Halbzeit wieß Großräschen nach, dass die letzten Punkterfolge nicht nur glücklich erzielt wurden. Aber ein grober Fehler des Vorstoppers Jens Krause in der 51. Minute wurde durch Knerndel mit dem 0:2 bestraft. Fortan bewegte sich das Spiel nur noch in Richtung Lauchhammeraner Tor. Großräschen tat alles, aber am Ende reichte es nicht. Der Anschlusstreffer in der 61. Minute durch Frank Strohmeier ließ noch einmal Hoffnung aufkommen. Aber die solide Abwehrleistung von Lauchhammer ließ keinen weiteren Treffer zu. Während Lauchhammer von Anfang an nach vorn spielte, reichte es für Großräschen trotz optischer Überlegenheit nicht, weil die Stürmer sich schließlich nicht durchsetzen konnten.


Quelle: Lausitzer Rundschau

 

Torschütze:

1:2 Strohmeier, F. (61.min.)

 

Zuschauer: 70


Schiedsrichter: P. Hentrich (Calau)

 

SVRG:

U. Winkler - H. Wenske, F. Strohmeier, St. Forkel, J. Krause, J. Friedrich, U. Hagedorn, M. Honscha, D. Wenske (T. Szkudlarek), K. Konzack, F. Sulimma

17. Spieltag der Landesklasse Süd am 05.12.1992

SV Lokomotive Guben - SV Rekord Großräschen 0:1 (0:0)

Beide Mannschaften wollten gewinnen. Nur der Sieger hatte Hoffnung, sich etwas aus dem Abstiegsstrudel zu befreien. Sicherheit war oberstes Gebot. So versuchten beide Mannschaften, erst einmal das Spiel des Gegners zu zerstören. Für die Zuschauer war es schon eine Zumutung, denn in der ersten Halbzeit gab es für keine der Mannschaften eine klare Tormöglichkeit. Es wurde hektisch agiert, einen konstruktiven Spielaufbau gab es nicht. Viele kleine Fouls störten immer wieder den Spielrhythmus. Beide Mannschaften wurden mit dem psychischen Druck nicht fertig. Ein 0:0 zur Halbzeit ließ dann beiden Mannschaften alles offen.

Aber auch nach dem Wechsel änderte sich nicht viel. Großräschen spielte nun aggressiver nach vorn, aber Torchancen blieben nach wie vor Mangelware. Das Spiel schien sich auf ein 0:0 einzupegeln. Dann aber war es doch geschehen. Nach einem Rückspiel zum Gubener Torwart spielte dieser den Ball zu Maik Honscha, der den Ball per Kopf sofort an Rene Mudrick weiterleitete, gegen dessen Heber hatte der Gubener Keeper keine Chance. In den verbleibenden 29 Minuten gab Guben das starre Deckungskonzept auf und warf alles nach vorn. Unter dem Strich kam dabei nicht viel heraus. Großräschen bekam dadurch die Räume und hatte klare Möglichkeiten. Durch den Druck bedingt, ergaben sich viele Schussmöglichkeiten für Guben. Aber in Torwart Winkler hatte Großräschen einen sicheren Rückhalt, der in der letzten Phase mit tollen Reflexen den Ausgleich verhinderte.

 
Quelle: Lausitzer Rundschau

 

Torschütze:

0:1 Mudrick, R. (61.min.)

 

Zuschauer:


Schiedsrichter: S. Weyh (Cottbus)

 

SVRG:

U. Winkler - H. Wenske, F. Strohmeier, St. Forkel, J. Krause, J. Friedrich (T. Szkudlarek), U. Hagedorn, M. Honscha, Th. Radochla, K. Konzack (R. Mudrick), F. Sulimma

Pokal der Landesklasse und Kreispokalsieger - Gruppe Süd/Ost / 3. Hauptrunde am 12.12.1992

SV Grün-Weiß Lübben - SV Rekord Großräschen 8:2

Torschützen:

 

Zuschauer:


Schiedsrichter:

 

SVRG:

 

18. Spieltag der Landesklasse Süd am 19.12.1992

SV Rekord Großräschen - SSV Alemannia Altdöbern 0:2 (0:1)

Torschützen: /

 

Zuschauer: 91


Schiedsrichter: J. Klöpsch (Forst)

 

SVRG:

U. Winkler - H. Wenske, F. Strohmeier, St. Forkel, J. Krause, J. Friedrich (T. Szkudlarek), U. Hagedorn, Th. Radochla, M. Honscha, D. Wenske, R. Mudrick

Hallenfußballturnier der SpVgg Finsterwalde am 02.01.1993

>>> kein Statistik bekannt!!! <<<

Testspiel am 30.01.1993

SV Rekord Großräschen - Spremberger SV Turbine 90

Torschützen:

 

Zuschauer:


Schiedsrichter:

 

SVRG:

 

Testspiel am 31.01.1993

ESV Lokomotive Cottbus - SV Rekord Großräschen

Torschützen:

 

Zuschauer:


Schiedsrichter:

 

SVRG:

 

Testspiel am 13.02.1993

SV Rekord Großräschen - SpVgg Finsterwalde

Torschützen:

 

Zuschauer:


Schiedsrichter:

 

SVRG:

 

19. Spieltag der Landesklasse Süd am 20.02.1993

KSV Tettau - SV Großräschen 6:2 (2:1)

Die Gastgeber mussten die erste Halbzeit gegen den böigen Wind spielen. Bereits in der 7. Minute ging die Heimelf in Führung. Ein Freistoß von Gerd Diener ließ Mario Kühne passieren und Heiko Weber vollendete platziert aus sechs Metern. Danach kamen die Gäste immer besser ins Spiel. Die Mannschaft von Großräschen hatte in den ersten 45 Minuten deutlich spielerische Vorteile im Mittelfeld. Man nutzte diese aber erst nach 28 Minuten, als Michael Gallas der Ausgleich gelang. Danach versuchte man, mit Weitschüssen zum Erfolg zu kommen, die durch die Windunterstützung jedesmal Gefahr vor das Tettauer Tor brachten. Ein Konter der Heimelf wurde von Frank Jurk in der 39. Minute zur 2:1-Führung abgeschlossen, wobei der Gästetorwart kräftig nachhalf. Der Pausenstand von 2:1 für Tettau schmeichelte der Heimelf ungemein, denn der Gegner bestimmte weitestgehend den Spielablauf.

Nach dem Pausenpfiff änderte sich das Spiel zugunsten von Tettau. Bereits in der 48. Minute vollendete wiederum Heiko Weber zum 3:1. Das schönste Tor des Tages leitete Uwe König durch einen präzisen Flugball über 40 Meter ein. Mario Kühne legte sich diesen auf den rechten Fuß und vollendete aus 12 Metern zum 4:1. Das 4:2 durch Dirk Wenske in der 69. Minute ließ bei den Gästen nochmal Hoffnung aufkommen, aber bereits zwei Minuten später stellte Mario Kühne den 3-Tore-Vorsprung mit einem gelungenen Heber wieder her. Der Endstand zum 6:2 gelang Frank Jurk in der 87. Minute durch eine direkt verwandelte Ecke. Das Ergebnis fiel am Ende etwas zu hoch aus, obwohl sich dem Gastgeber noch weitere Möglichkeiten zum Torerfolg boten. Großräschen verpasste in der 1. Halbzeit, den Wind auszunutzen. Das Spiel wurde gesponsert durch die Gaststätte "Sarodnik".

 
Quelle: Lausitzer Rundschau

 

Torschützen:

1:1 Gallas, M. (28.min.)

4:2 Wenske, D. (69.min.)

 

Zuschauer:


Schiedsrichter: T. Richter (Schacksdorf)

 

SVG:

U. Winkler - H. Wenske, J. Krause, F. Kunath, St. Forkel (L. Toepe), J. Friedrich, M. Honscha, M. Gallas (T. Szkudlarek), R. Mudrick, D. Wenske, F. Sulimma

20. Spieltag der Landesklasse Süd am 27.02.1993

SV Großräschen - BSV Cottbus-Ost 0:3 (0:1)

Wenngleich der Schneeboden beiden Teams zu schaffen machte, hofften 50 treue Zuschauer auf einen Heimsieg. Aber in der Anfangsphase wurde Großräschen seiner Nerven nie Herr, und Cottbus übernahm die Initiative. Dabei gab es insbesondere Abstimmungsprobleme in der Hintermannschaft, die es Cottbus immer wieder ermöglichten, gefährlich vor dem Tor von Andreas Wandelt aufzutauchen. Mit Glück wurde diese Phase überstanden. Danach machte sich Großräschen mehr und mehr frei und fand auch zu spielerischen Aktionen. So verzeichnete man bis zur 35. Minute leichte Feldvorteile. Fast wäre in dieser besten Phase für Großräschen auch das 1:0 gelungen, als sich Frank Strohmeier auf der rechten Seite durchsetzte, der Rückpass jedoch von Rene Mudrick verpasst und von Lars Toepe über das Tor gesetzt wurde. Als sich schon alles mit einem 0:0 zur Halbzeit angefreundet hatte, erzielte Cottbus mit nur neun Feldspielern in der 41. Minute die Führung.

Wer nun aber glaubte, Großräschen würde in der zweiten Halbzeit alles auf eine Karte setzen, sah sich getäuscht. Durch die bessere Raumaufteilung war Cottbus immer wieder in der Lage, gefährliche Angriffe im Keime zu ersticken. In der 63. Minute dann die Vorentscheidung. Wie schon beim 0:1, so stand auch beim 0:2 der andere Außendecker Pate. Das 0:3 in der 70. Minute durch einen verwandelten Handstrafstoß entschied die Partie endgültig. So sehr sich Großräschen auch mühte - mit durchdachten Aktionen war es "Fehlanzeige", und das gleiche galt für etwaige Torgefahr. Nennenswert ist jedoch noch ein Schuss von Frank Sulimma, der knapp am Gebälk vorbeizischte. Insgesamt gesehen, gewann Cottbus dieses Spiel verdient, während es für Großräschen immer prekärer wird.

 
Quelle: Lausitzer Rundschau

 

Torschützen: /

 

Zuschauer: 50


Schiedsrichter: M. Heisler (Spremberg)

 

SVG:

A. Wandelt - H. Wenske, J. Krause, F. Kunath, F. Sulimma, J. Friedrich, M. Gallas, M. Honscha, L. Toepe, F. Strohmeier, R. Mudrick (St. Forkel)

21. Spieltag der Landesklasse Süd am 06.03.1993

FSV Rot-Weiß Luckau - SV Großräschen 2:2 (1:1)

Den ersten Punkt aus drei Rückrundenspielen sicherte sich Großräschen in überzeugender Manier in Luckau. Auf dem schweren, nassen Boden hatte Großräschen das bessere Rezept und wirkte mannschaftlich geschlossener. In keiner Phase des Spieles ließ man Luckau ins Spiel kommen. So verzeichnete Luckau erst in der 10. Minute den ersten Torschussversuch. In der Folgezeit erspielte sich Großräschen klare Chancen. In der 23. Minute wurde Rene Mudrick elfmeterreif im Strafraum gelegt. Der Pfiff blieb aber aus. Ganz überraschend ging dann Luckau in der 26. Minute in Führung. Einen Schuss als Aufsetzer aus 20 Metern ließ Torwart Winkler im Großräschener Gehäuse nicht gut aussehen.. In der 31. Spielminute folgte bereits das 1:1. Nachdem sich Frank Sulimma über die linke Seite durchgesetzt hatte, wurde sein Schuss durch eine Pfütze vor dem Tor aufgehalten. Der Ball wurde zur Ecke abgewehrt. Nach Ausführung der Ecke stieg Rene Mudrick am höchsten und erzielte per Kopf den hochverdienten Ausgleich. Mit diesem Ergebnis begaben sich beide Mannschaften in die Kabine.

Aber schon ab der 47. Minute musste Großräschen wieder einem Rückstand hinterherlaufen. Nach einem guten Durchspiel über die rechte Angriffsseite und folgender Eingabe ging Luckau per Kopf erneut in Führung. Großräschen kämpfte und spielte unverdrossen weiter. Während sich die Platzherren in der zweiten Halbzeit keine nennenswerte Chance mehr erarbeiten konnten, hatte Großräschen gleich sehcs hochkarätige. Die 65. Minute brachte dann den Ausgleich. Eine Flanke von links legte Frank Strohmeier per Kopf auf Karsten Konzack ab, welcher mit straffem Hinterhaltsschuss das 2:2 erzielte. Als die Großräschener in der 77. Minute schon jubelten, erkannte der gut amtierende Unparteiische den Treffer von Rene Mudrick wegen Abseitsstellung nicht an. Dann doch noch die Chance zum Sieg. Der an diesem Tag unglücklich agierende Frank Sulimma überläuft in der 88. Minute erneut die Luckauer Abwehr und schießt den Ball knapp am Luckauer Gehäuse vorbei.

 
Quelle: Lausitzer Rundschau

 

Torschützen:

1:1 Mudrick, R. (31.min.)

2:2 Konzack, K. (65.min.)

 

Zuschauer:


Schiedsrichter: K.-D. Volgenau (Lübben)

 

SVG:

U. Winkler - H. Wenske, J. Krause, F. Kunath, U. Müller, J. Friedrich (L. Toepe), K. Konzack, M. Honscha, R. Mudrick, F. Strohmeier, F. Sulimma

22. Spieltag der Landesklasse Süd am 13.03.1993

SV Großräschen - SG Sielow 0:2 (0:1)

Nach der sehr guten Leistung in Luckau wollte nun Großräschen auch seine Heimbilanz aufbessern. Noch immer standen acht Auswärtspunkten sechs Heimpunkte gegenüber. Dass es gegen Sielow nicht einen Deut leichter als gegen Luckau werden würde, soviel war klar. Sofort nach dem Anpfiff übernahm aber Sielow die Initiative und gestattete Großräschen nur, aus der Konterstellung zu spielen. Nach zerfahrenen ersten 15 Minuten setzte dann Sielow die Akzente. Man spielte weitaus gefälliger und hatte im technischen Bereich Vorteile, die es immer wieder erlaubten, sich in der Großräschener Hälfte festzusetzen. Aber Effektives oder Zählbares kam dabei nicht heraus. Großräschen stand in der Deckung sehr gut und kämpfte aufopferungsvoll. Dabei mehrten sich die Konter, die die Sielower verunsicherten. So konnte Frank Sulimma wiederholt nur durch Foulspiel aufgehalten werden. In dieser besten Phase aber fiel in der 25. Minute das 0:1. Fortan blieb bei Großräschen bis zur Halbzeit alles Stückwerk, und Sielow beherrschte die Szenerie. Bis zur 39. Minute, als Frank Sulimma seinem Deckungsspieler entwischte. In halblinker Position lief er auf das Sielower Gehäuse zu, konnte den Ball jedoch nicht am Sielower Keeper vorbeibringen.

Die zweite Halbzeit begann mit weiteren Paukenschlägen aus Großräschener Sicht. Binnen zwei Minuten (46. und 47.) wurde erneut Frank Sulimma "auf Reisen" geschickt, aber wiederum war beim Torwart Endstation. Dann in der 49. Minute Pech für Großräschen. Wieder attackierten drei Sielower den Antritt von Frank Sulimma. Mit einem Schwenk legte er sich den Ball auf den rechten Fuß und zog ab. Sein straffer Schuss strich knapp am Gebälk vorbei. In der 55. Minute machte dann der Schiedsrichter alles klar für Sielow. Mit einem Elfmetergeschenk brachte er Sielow mit 2:0 nach vorn. Damit waren die Würfel gefallen. Großräschen bäumte sich zwar gegen die drohende Niederlage auf, hatte dabei auch noch gute Torchancen. Am Ende aber blieb es bei einer erneuten Heimniederlage.

 
Quelle: Lausitzer Rundschau

 

Torschützen: /

 

Zuschauer: 94


Schiedsrichter: G. Riesopp (Schadewitz)

 

SVG:

U. Winkler - H. Wenske, J. Krause, F. Kunath (L. Toepe), U. Müller, K. Konzack (St. Forkel), J. Friedrich, M. Honscha, R. Mudrick, F. Strohmeier, F. Sulimma

23. Spieltag der Landesklasse Süd am 20.03.1993

SV Grün-Weiß Lübben - SV Großräschen 3:2 (2:0)

Alles andere als ein Sieg Lübbens wäre eine Überraschung gewesen und einer kleinen Sensation gleichgekommen. So gesehen hatte Großräschen in Lübben nichts zu verlieren. Schade nur, dass es eine verschlafene Anfangsviertelstunde gab, denn sonst wäre sicherlich mindestens ein Punkt mit nach Großräschen gegangen. Von Anbeginn suchte Lübben die Entscheidung. Großräschen verengte jedoch geschickt die Räume und ließ Lübben somit kaum zu Tochancen kommen. Jedoch gab es eine 9. und 13. Minute. Zuerst nahm sich Lübbens Libero den Ball und späzierte über den halben Platz durch die Großräschener Mannschaft. Gegen seinen Schuss hatte Torwart Winkler keine Chance. In der 13. Minute verließen sich nach einer Rechtsflanke die Deckungsspieler aufeinander, und per Kopf erzielte Lübben von der kleinen Strafraumgrenze aus das 2:0. Obwohl Lübben ein hohes Tempo ging, gab es bis zum Halbzeitpfiff keine klaren Einschusschancen mehr. Im Gegenteil! Großräschen wurde nun kecker und tauchte seinerseits gefährlich vor dem Lübbener Tor auf. In der 32. Minute nahm Frank Sulimma einen Pass auf und zog allein auf das Lübbener Gehäuse zu. Sein Schuss wurde jedoch vom Lübbener Keeper gut pariert, und der Nachschuss von Rene Mudrick strich knapp am Tor vorbei.

Die Anfangsminuten der 2. Halbzeit gehörten dann Großräschen. In der 48. Minute spielte Frank Sulimma im gegnerischen Strafraum Rene Mudrick vollkommen frei. Sein Schuss strich wiederum am langen Pfosten vorbei. Dann die 53. Minute: Abermals wurde Rene Mudrick im gegnerischen Strafraum in halblinker Position freigespielt. Sein Drehschuss landete jedoch in den Wolken. In der 62. Minute kam die Vorentscheidung. 30 Meter vor dem Großräschener Tor erhielt der Lübbener Libero den Ball. Sein Schuss - ein Strich, ein Sonntagstor - landete zum 3:0 im Großräschener Torwinkel. Großräschen kämpfte aber unbeirrt weiter. Lübben stellte zwar die spieltechnisch bessere Mannschaft, erarbeitete sich eine Vielzahl an Ecken und an Schusschancen, aber klare Chancen blieben Mangelware. In der 77. Minute nahm Karsten Konzack ein Anspiel auf und zog sofort ab. Zum Entsetzen der Zuschauer zappelte sein Schuss zum 3:1 im Netz. Als dann in der 84. Minute Frank Sulimma eine Doublette mit Frank Strohmeier zum 3:2 abschloss, wurde es noch einmal hektisch. Mit Routine rettete Lübben aber den knappen Vorsprung über die Zeit.

 
Quelle: Lausitzer Rundschau

 

Torschützen:

3:1 Konzack, K. (77.min.)

3:2 Sulimma, F. (84.min.)

 

Zuschauer:


Schiedsrichter: M. Trunte (Cottbus)

 

SVG:

U. Winkler - H. Wenske, J. Krause, St. Forkel, U. Müller, J. Friedrich, Th. Radochla (K. Konzack), M. Honscha, R. Mudrick, F. Strohmeier, F. Sulimma

24. Spieltag der Landesklasse Süd am 27.03.1993

SV Großräschen - FV 08 Bad Liebenwerda 2:1 (1:0)

Es ging um keinen Schönheitspreis, sondern um Punkte, denn nur der Sieger konnte sich Hoffnungen machen, dem Klassenerhalt näherzukommen. So war dieses Spiel geprägt von Nervosität und wenig spielerischer Substanz. Einsatz stand an erster Stelle, wobei Bad Liebenwerda oftmals die Grenze überschritt. Trotzdem gab es beiderseitig viele Torraumszenen. Den ersten Achtungspunkt setzte Liebenwerda in der 9. Minute. Ein direkter Freistoß landete zum Entsetzen der Großräschener in ihrem Gehäuse, wobei jedoch ein Liebenwerdaer Spieler, im kleinen Strafraum stehend, eine Abseitsposition verursachte. Dann war es zweimal Großräschen, dass die Akzente markierte. Zuerst setzte sich Karsten Konzack gegen seinen Abwehrspieler und den Libero durch, sah sich zehn Meter vor dem Tor, passte aber auf Frank Sulimma, der sich jedoch im Abseits befand. In der 19. Minute konnten aber die Großräschener jubeln. Einen Freistoß, an Karsten Konzack verursacht, hob Jan Friedrich in den Strafraum der Gäste, wo sich Frank Strohmeier am höchsten schraubte und per Kopf vollendete. Dann waren wieder die Gäste am Zuge. So verhinderte in der 24. Minute ein Lattenknaller den Ausgleich. Vier Minuten später ging ein Schrägschuss von rechts knapp am Tor vorbei. Aber dann war es wieder an Großräschen, in der 38. und 44. den Vorsprung ausbauen zu können. Zuerst scheiterte Frank Sulimma bei einem Rechtsschuss aus halbrechter Position, und dann vergab Karsten Konzacknach einer Flanke von Maik Honscha.

Auch in der zweiten Halbzeit gab es auf beiden Seiten hochkarätige Einschusschancen. So hatte Liebenwerda in der 47. Minute einen erneuten Lattenschuss zu verzeichnen. Zwei Minuten später war es Thomas Radochla, der knapp verfehlte. Dann kam wieder Liebenwerda zum Zug. Aber auch zwei gute Möglichkeiten wurden nicht genutzt. Jedoch dann in der 66. Minute die Vorentscheidung. Ein sehr gutes Anspiel von Thomas Radochla nahm Frank Sulimma auf und vollendete. Sechs Minuten später war es erneut Frank Sulimma, der sich durchsetzte, aber verzog. Die 76. Minute ließ noch einmal Hoffnung bei Liebenwerda keimen. Per Handstrafstoß konnten sie auf 2:1 verkürzen. Trotz hohen kämpferischen Einsatzes reichte es nicht mehr.

 
Quelle: Lausitzer Rundschau

 

Torschützen:

1:0 Strohmeier, F. (19.min.)

2:0 Sulimma, F. (66.min.)

 

Zuschauer: 62


Schiedsrichter: M. Koall (Hoyerswerda)

 

SVG:

U. Winkler - H. Wenske, J. Krause, St. Forkel, U. Müller, J. Friedrich, Th. Radochla (M. Gallas), M. Honscha, K. Konzack (F. Kunath), F. Strohmeier, F. Sulimma

25. Spieltag der Landesklasse Süd am 03.04.1993

SV Hertha Finsterwalde - SV Großräschen 4:0 (2:0)

Nach ansprechenden Auswärtsleistungen in der letzten Zeit fuhr Großräschen nach Finsterwalde nicht aussichtslos. Das Ziel hieß: nicht verlieren. Und über eine halbe Stunde sah auch alles gut aus. Aus einer anfänglichen Druckperiode der Heimelf konnte sich Großräschen bald befreien. Zwar wurden in dieser Phase keine spielerischen Glanzlichter gesetzt, aber man hatte Hertha gut im Griff. Es kam sogar noch besser. Man übernahm selbst die Initiative und kam auch durch Frank Sulimma nach sehr gutem Durchspiel von Frank Strohmeier zur größten Torchance in einem wenig berauschenden Spiel. Aber leider dauerte die Großräschener Überlegenheit auch nur 20 Minuten, dann war beiderseitig wieder spielerischer Hickhack angesagt. Das alles dauerte bis zur 36. Minute, die dann Großräschen auf die Verliererbahn warf. Da spielte Frank Kunath vollkommen unmotiviert den Ball in eigenem Strafraum mit der Hand. Diese Strafstoßchance ließ sich Finsterwalde nicht entgehen und führte damit 1:0. Es sollte noch schlimmer kommen. In der 45. Minute schlug Finsterwalde erneut zu. Eine Eingabe von rechts wurde per Hechtflugkopfball zum 2:0 verwandelt.

Großräschen kam hochmotiviert zur 2. Halbzeit aus der Kabine. Mit Rene Mudrick brachte man einen frischen Stürmer, um so das Ruder noch herumreißen zu können. Aber dann in der 51. Minute fiel wohl doch die Entscheidung. Eine Flanke von links unterlief Uwe Winkler, der folgende Kopfball wurde zwar noch von Tino Szkudlarek mit letztem Einsatz vor der Torlinie aufgehalten, aber der Nachschuss brachte dann doch das 3:0. Mit diesem Tor waren für Großräschen alle Messen gesungen. Konzeptlos war man zwar um eine Resultatsverbesserung bemüht, verlagerte das Spiel in die gegnerische Hälfte, aber Torchancen blieben Mangelware. Als man in der Endphase gar die Libero-Position aufgab, erhöhte sich die Anfälligkeit der Deckung bei Kontern. Einen solchen nutzte Finsterwalde in der 87. Minute zum 4:0-Endstand.

 
Quelle: Lausitzer Rundschau

 

Torschützen: /

 

Zuschauer:


Schiedsrichter: F. Masnik (Sielow)

 

SVG:

U. Winkler - H. Wenske, J. Krause, F. Kunath, U. Müller, J. Friedrich, Th. Radochla (M. Honscha), T. Szkudlarek, K. Konzack (46. R. Mudrick), F. Strohmeier, F. Sulimma

26. Spieltag der Landesklasse Süd am 10.04.1993

SV Großräschen - SV Chemie Schwarzheide 0:3 (0:1)

Für Großräschen stand in diesem wichtigen Heimspiel nur ein Sieg zur Debatte. Entsprechend vehement begann man dieses Spiel und ließ Schwarzheide kaum Entfaltungsmöglichkeiten. Bereits in der 3. Minute stand Schwarzheide das Glück zur Seite. Nach einem Eckball stieg Frank Strohmeier am höchsten, köpfte den Ball in Richtung Tor und Rene Mudricks Fallrückzieher landete nur an der Latte. In diese Anfangsoffensive hinein fiel jedoch in der 5. Minute das 0:1. Ein gut vorgetragener Angriff mit sauberer Passfolge sah plötzlich in halblinker Position Mittelfeldspieler Eberhard frei, der überlegt vollendete.

 

Am Drücker, aber...

 

Großräschen ließ sich davon nicht entmutigen und drängte weiter. In der 12. Minute hatte schon alles den Torruf auf den Lippen, aber der Kopfball von Frank Strohmeier nach einer Ecke von rechts wurde durch die Latte aufgehalten. Großräschen blieb am Drücker. In der 18. Minute setzte sich der bis dahin agilste Stürmer Frank Sulimma über links durch, aber der aus spitzem Winkel abgegebene Schuss touchierte nur den Pfosten. Danach konnte sich Schwarzheide von diesem Druck befreien und seinerseits über den brandgefährlichen Adam verheißungsvolle Angriffe starten.

 

Opfer der Hektik

 

Trotzdem blieb es Großräschen vorbehalten, die Schlusspunkte unter eine gutklassige erste Halbzeit zu setzen. Dabei verfehlten in der 36. und 37. Minute Frank Strohmeier und Rene Mudrick nur knapp das Gehäuse.

Nach der Pause kam Großräschen mit neuem Schwung aus der Kabine. Das vor der Pause durchdachte Spiel wurde nun jedoch ein Opfer der Hektik. Diese erreichte in der 55. Minute den Höhepunkt, als für Großräschen ein vertretbarer Foulstrafstoß nicht gegeben wurde. Die Folge war eine 10-Minuten-Strafe wegen Reklamierens für Thomas Radochla. Eine Minute später, nach einem Foulspiel gegen Frank Sulimma, welches wiederum nicht geahndet wurde, sah dieser wegen Schiedsrichterbeleidigung die rote Karte. Gegen die so dezimierte Großräschener Mannschaft erzielten Kriegereit in der 61. Minute mit einem Schuss ins kurze Eck und in der 62. Minute Adam nach einem Solo mit einem Schuss von der Strafraumgrenze ins lange Eck eine sichere 3:0-Führung für Schwarzheide. In der nun hektisch werdenden Partie, die durch die indiskutable Leistung des Unparteiischen Weise aus Drebkau hervorgerufen wurde, hatte Schwarzheide die bessere Anlage und die besseren Chancen. Höhepunkt dieser Schiedsrichterleistung war die zweite rote Karte für Jens Krause in der 92. Minute wegen angeblichen Tretens.

 
Quelle: Lausitzer Rundschau

 

Torschützen: /

 

Zuschauer: 83


Schiedsrichter: St. Weise (Drebkau)

 

SVG:

U. Winkler - H. Wenske, J. Krause, F. Kunath, M. Gallas, J. Friedrich (L. Toepe), Th. Radochla, M. Honscha, R. Mudrick, F. Strohmeier, F. Sulimma

27. Spieltag der Landesklasse Süd am 17.04.1993

VfB Klettwitz 1913 - SV Großräschen 1:0 (0:0)

Im Rahmen der Begegnung zwischen dem VfB Klettwitz und dem SV Großräschen hatte die Klettwitzer Vereinsleitung zu einem kleinen Frühlingsfest eingeladen. Bei herrlichem Sonnenschein war ein kostenloser Pferderitt für die Kinder organisiert worden. Es gab Würstchen vom Grill und nach dem Fußballspiel Freibier.

Der SV Großräschen, mit Besetzungsproblemen angereist, begann das Spiel defensiv. Doch auch der VfB Klettwitz konnte kaum spielerisches Übergewicht erzielen. So dauerte es bis zur 20. Minute, ehe die erste Torchance zu verzeichnen war. Ein Kopfball von Frank Grobba nach Eingabe von der rechten Seite klatschte an die Latte des Großräschener Gehäuses. Zehn Minuten später hatten die Gäste ihre größte Chance im gesamten Spiel, als ihr Mittelfeldspieler Honscha frei vor dem Klettwitzer Tor am Fünf-Meter-Raum verstolperte.

Kurz nach dem Seitenwechsel fiel dann die Spielentscheidung. In der 50. Minute ahndete der Schiedsrichter das Handspiel eines Großräschener Abwehrspielers im Strafraum. Den fälligen Strafstoß verwandelte Henryk Skorupa sicher zur 1:0-Führung für den Gastgeber. Nun spielte Großräschen offensiver, und Thomas Zschieschang im Tor der Lila-Weißen konnte sich auszeichnen. Seine größte Rettungstat vollbrachte er in der 74. Minute, als er dem von Routinier Scheunemann aus 22 Metern abgegebenen Schuss den Weg ins Netz verwehrte. Sein Gegenüber auf Großräschener Seite, Andreas Wandelt, stand ihm in nichts nach.

 
Quelle: Lausitzer Rundschau

 

Torschützen: /

 

Zuschauer:


Schiedsrichter: M. Trunte (Cottbus)

 

SVG:

A. Wandelt - H. Wenske, F. Strohmeier, F. Kunath, M. Gallas, M. Scheunemann, J. Friedrich, M. Honscha, St. Forkel, K. Konzack, R. Mudrick

28. Spieltag der Landesklasse Süd am 24.04.1993

SV Großräschen - SV Eintracht Ortrand 1:1 (0:1)

Für Großräschen gab es beim jüngsten Spiel nur eine Devise: Ein Sieg muss her, will man die Landesklasse noch halten. Aber dieses Muss schien bei allen Großräschenern ein zusätzlicher Klotz am Bein zu sein. So vermittelten die Kicker anfangs den Eindruck, dass es für Ortrand ein Heimspiel sei. Ortrand dominierte nach Belieben und erspielte sich auch Chancen. Bei Großräschen wirkte alles verkrampft und langatmig. Der berühmte biss fehlte. Als dann gar noch Routinier Scheunemann verletzt den Platz verlassen musste, verlor das Großräschener Spiel noch mehr an Bindung. Nachdem Ortrand in der Anfangsphase die Chancen ausgelassen hatte, führte die beste Aktion im Großräschener Spiel - Forkel/Dirk Wenske - zur Riesenchance für letzteren. Dieser schoss jedoch zum Entsetzen alle den Ball über die Querlatte. Jetzt häuften sich die Chancen. Eben noch setzte der auffälligste Stürmer Beier den Ball an die Latte, da bot sich Mudrick auf der anderen Seite die Einschusschance. Dann aber doch das 0:1. Bei einem Freistoß in der 41. Minute aus etwa 17 Metern hatte Magister richtig Maß genommen. In der 45. Minute dann doch noch die Ausgleichsmöglichkeit. Frank Strohmeier hatte sich über links durchgesetzt. Seine maßgerechte Flanke setzte Dirk Wenske per Flugkopfball an die Latte.

Auch die zweite Halbzeit bot spielerisch leider nur wenig Höhepunkte. Während Beier und Magister ständig für Gefahr sorgten, war vom Großräschener Sturm wenig zu sehen. Den sehr kuriosen Ausgleichstreffer besorgte in der 73. Minute Jan Friedrich. Seinen schwachen Schuss aus etwa 30 Metern ließ der Ortrander Torwart durch die Beine rutschen.

 
Quelle: Lausitzer Rundschau

 

Torschütze:

1:1 Friedrich, J. (73.min.)

 

Zuschauer: 81


Schiedsrichter: K. Löwe (Falkenberg)

 

SVG:

D. Lubach - H. Wenske, F. Strohmeier, F. Kunath, St. Forkel, M. Scheunemann (K. Konzack), J. Friedrich, M. Honscha (T. Szkudlarek), Th. Radochla, D. Wenske, R. Mudrick

29. Spieltag der Landesklasse Süd am 01.05.1993

FSV Viktoria Cottbus 1897 - SV Großräschen 5:0 (0:0)

Großräschen, aufgrund der Stürmermisere gehandicapt, versuchte sein Glück in der Defensive mit fünf Mittelfeldspielern. Aber fast wäre schon in der ersten Minute dieses Konzept unbrauchbar geworden, hätte nicht der Torwart den Ball, aus Nahdistanz geschossen, aus dem Angel geholt. Danach stabilisierte sich die hintermannschaft, man verengte geschickt die Räume und ließ keine weiteren Chancen zu. Gefahr entstand eigentlich nur bei Freistößen. Großräschen hatte seine besten Chancen in der 21. Minute durch Dirk Wenske, der hervorragend von Jan Friedrich freigespielt wurde, aber in zentraler Position am Cottbuser Keeper scheiterte und in der 45. Minute, als Thomas Radochla allein auf das Tor zulief, den Ball aber unkonzentriert aus halbrechter Position über das Tor schoss.

Die 46. Minute brachte dann die Vorentscheidung. Wieder ein Freistoß. Ein Schlenzer aus 25 Metern ließ dabei den Räschener Torwart nicht gut aussehen. Nach diesem Treffer änderte man die Taktik und brachte einen zweiten Stürmer. In der 53. Minute dann die hundertprozentige Ausgleichschance. Wieder war Dirk Wenske der Hintermannschaft entwischt. Der Torwart war bereits ausgespielt. Aus 11 Metern jedoch setzte er den Ball über den Kasten. Beim nun folgenden offenen Schlagabtausch erwies sich Cottbus als clevere Elf. Die Tore fielen in der 67., 82., 83. und 89. Minute. Großräschen hatte dem nur noch eine Chance entgegenzusetzen, aber wiederum scheiterte Wenske in der 88. Minute am Cottbuser Schlussmann.

 
Quelle: Lausitzer Rundschau

 

Torschützen: /

 

Zuschauer:


Schiedsrichter:

 

SVG:

D. Lubach (U. Winkler) - H. Wenske, F. Strohmeier, F. Kunath, St. Forkel, M. Gallas, J. Friedrich, Th. Radochla (F. Sulimma), M. Honscha, M. Scheunemann, D. Wenske

30. Spieltag der Landesklasse Süd am 08.05.1993

SV Großräschen - Spremberger SV 1862 4:2 (2:1)

Für Großräschen heißt es jetzt in jedem Spiel zu punkten, will man dem Abstieg noch entrinnen. Hoch motiviert ging die Mannschaft schon deshalb ins Spiel. Aber gerade dann, wenn man muss, läuft vieles gegen den Baum. Spremberg dominierte nach Belieben. Bereits nach vier Minuten lag der Ball zum ersten Mal im Großräschener Netz. Mit einem Haken nach innen hatte sich der Spremberger Mittelstürmer von Michael Gallas gelöst und sofort abgezogen. Torwart Lubach konnte den Ball nicht festhalten und der Abpraller bedeutete den Rückstand. Großräschen brauchte sehr lange, um sich von diesem Schock zu erholen. In der 21. Minute dann doch die Wende. Nach einem Handspiel zeigte der gute Schiedsrichter Reichmuth auf den Punkt. Frank Strohmeier erzielte das 1:1. Unberechtigte Vorwürfe und Ruppigkeiten gegen den Amtierenden dezimierten nun Spremberg. Dabei gelang Frank Sulimma in der 32. Minute nach einem Solo das 2:1.

Nach der Pause machte Spremberg Druck. Die Hintermannschaft von Großräschen behielt aber den Kopf oben. Großräschen selbst landete nur sporadische Konter. Dabei gelang es wiederum Frank Sulimma, sich erfolgreich durchzusetzen und auf 3:1 zu erhöhen. Aber bereits vier Minuten später stand es 3:2, wobei Torwart Winkler seinen Anteil hatte. Das Spiel wogte nun auf und ab. Großräschen stand unter Druck, hatte aber die besseren Chancen. In der 87. Minute machte Frank Sulimma alles klar. Nachdem er regelwidrig im Strafraum gestoppt wurde, verwandelte Frank Strohmeier den Strafstoß zum 4:2-Endstand.

 
Quelle: Lausitzer Rundschau

 

Torschützen:

1:1 Strohmeier, F. (21.min.) (Handelfmeter)

2:1 Sulimma, F. (32.min.)

3:1 Sulimma, F.

4:1 Strohmeier, F. (87.min.) (Foulelfmeter)

 

Zuschauer:


Schiedsrichter: B. Reichmuth (Cottbus)

 

SVG:

D. Lubach (U. Winkler) - H. Wenske, F. Strohmeier, F. Kunath, U. Müller, K. Konzack, St. Forkel, M. Gallas, M. Honscha, D. Wenske (R. Mudrick), F. Sulimma

31. Spieltag der Landesklasse Süd am 16.05.1993

Schmogrower SV 1946 - SV Großräschen 3:5 (1:0)

Viermal Frank Sulimma

 

Im Kampf gegen den Abstieg konnte Großräschen nach sehr guter Leistung beim Schmogrower SV beide Punkte erkämpfen. Schmogrow, sicherlich spielkulturell eine Klasse besser, war mit seinem Latein in Strafraumnähe am Ende. Viel Platz hatten dadurch die Großräschener Stürmer. Immer wieder von dem besten Mann auf dem Platz, Routinier Manfred Scheunemann, angetrieben, starteten sie blitzgefährliche Konter. Bereits in der 3. Minute hatte Karsten Konzack das 1:0 auf dem Fuß. Sein Schuss aus Nahdistanz ging jedoch über den Balken. Schmogrow spielte, ohne aber zu klaren Chancen zu kommen. In der 24. Minute hatte dann Frank Sulimma eine Riesenmöglichkeit. Allein durchlaufend scheiterte er jedoch am Torwart. Vier Minuten später das 1:0. Ein Missverständnis in der Abwehr nutzte Schmogrow zum Führungstreffer. In der 45. Muinute dann wieder Großräschen. Völlig frei zum Kopfball kommend vergab dieses Mal Dirk Wenske.

Aber dann in der 46. Minute doch der Ausgleich. Eine Dublette zwischen Dirk Wenske und Frank Sulimma schloss letzterer mit dem Ausgleich ab. Ein Doppelschlag dann für Schmogrow in der 59. und 60. Minute. Großräschen kämpfte aber unverdrossen weiter. Bereits in der 65. Minute konnte Steffen Forkel nach Zuspiel von Dirk Wenske auf 3:2 verkürzen. Als dann Frank Sulimma im Unterzahlspiel nach einem Solo das 3:3 gelang, schien der erhoffte Punkt in greifbarer Nähe. Als sich schon alles mit diesem Resultat abgefunden hatte, war es erneut Frank Sulimma in der 81. und 90. Minute, der mit seinen Treffern 3 und 4 den Sieg für den SV Großräschen sicherstellte.


Quelle: Lausitzer Rundschau

 

Torschützen:

1:1 Sulimma, F. (46.min.)

3:2 Forkel, St. (65.min.)

3:3 Sulimma, F.

3:4 Sulimma, F. (81.min.)

3:5 Sulimma, F. (90.min.)

 

Zuschauer:


Schiedsrichter: M. Kaiser (Werben)

 

SVRG:

D. Lubach - H. Wenske, F. Strohmeier, U. Müller, R. Rauch, K. Konzack, St. Forkel, M. Gallas, M. Scheunemann, D. Wenske, F. Sulimma

32. Spieltag der Landesklasse Süd am 22.05.1993

SV Großräschen - SpVgg Blau-Weiß 90 Vetschau II 0:0

Wenig Konstruktives

 

Jeder Negativ-Punkt kann jetzt die Klasse kosten. Entsprechend begann Großräschen das Heimspiel. Vetschau wurde in die Abwehr gedrängt und konnte sich kaum einmal befreien. Aber es zeigte sich schon, dass Großräschen der nasse Boden mehr Schwierigkeiten bereitete als Vetschau. So konnte sich auch Vetschau bald aus der Umklammerung befreien und das Spiel offen gestalten. Während Karsten Konzack noch in der Anfangsminute eine sehr gute Einschusschance ausließ, war es in der 25. Minute der sehr agile Frank Sulimma, der aus sieben Metern unbedrängt den Ball am Tor vorbeischoss. Bis zum Halbzeitpfiff war das alles und zu wenig an Chancen. Hätte nicht Torwart Uwe Winkler in der Schlussphase der ersten Halbzeit zweimal großartig reagiert, wäre ein Rückstand unvermeidlich gewesen.

Auch die zweite Halbzeit brachte dem treuen Anhang bei Dauerregen wenig Sehenswertes. Viele Missverständnisse prägten weiter das Spiel, und Gefahr für das Vetschauer Tor gab es nur durch Frank Sulimma, der noch in der 48. und 51. Minute gute Möglichkeiten besaß. Danach kamen die Vetschauer immer besser ins Spiel, aber auch sie blieben im Sturm zu harmlos. So plätscherte das Spiel mit dem Regen dahin. Dann ging 20 Minuten vor Schluss doch noch ein Ruck durch die Großräschener Mannschaft. Angetrieben von Roland Rauch und Manfred Scheunemann versuchte man nun alles. Vetschau wankte, aber fiel nicht, zumal Frank Sulimma nun seinen Tribut für das kraftaufwendige Spiel bei diesem schweren Boden zu zahlen hatte. So blieb es beim torlosen Remis, was letztlich keiner Mannschaft nützt.


Quelle: Lausitzer Rundschau

 

Torschützen: /

 

Zuschauer:


Schiedsrichter: D. Liebig (Falkenberg)

 

SVRG:

U. Winkler - H. Wenske, F. Strohmeier, F. Kunath, R. Rauch, K. Konzack, St. Forkel, J. Krause, M. Scheunemann, D. Wenske, F. Sulimma

33. Spieltag der Landesklasse Süd am 29.05.1993

FSV Lauchhammer 08 - SV Großräschen 4:0 (2:0)

Dicke Chancen auch genutzt

 

Mit einem guten Spiel gegen die im Abstiegskampf verstrickten Gäste wollte der FSV Lauchhammer die blamable Leistung von Guben vergessen machen. Der Gastgeber setzte auch sofort die Abwehr des SV Großräschen unter Druck. Mit offensivem Spiel wurden dicke Chancen erspielt. Aber Enrico Knerndel, nach Flanke von Thomas Bieborosch, und Andreas Loos mit straffem Schuss scheiterten zu Beginn. In der 19. Minute ging ein Schuss von Libero Dirk Semmler nach herrlichem Solo aus der eigenen Hälfte knapp am Kasten vorbei. Im Gegenzug tauchte Dirk Wenske frei vor Mario Henning auf, vergab aber seine Riesenchance. In der 24. Minute erzielte Heiko Urban - einer der Besten beim FSV - per Kopf das vielumjubelte 1:0. Mario Markus hatte dann zwei große Chancen, das Resultat noch zu erhöhen, war aber erfolglos. In der 38. Minute schoss Thomas Biborosch einen Freistoß aus 18 Metern scharf aufs Tor. Torwart Winkler konnte den Ball nicht festhalten, und Mario Markus erzielte das 2:0. In der 42. Minute vergab Konzack die zweite gute Möglichkeit der Gäste.

Während der zweiten Halbzeit spielte der FSV weiter druckvoll. In der 50. Minute scheiterte Mario Markus erneut an Torwart Winkler, Jens Heine konnte den abgeprallten Ball jedoch zum 3:0 verwandeln. Dann hatte Mario Henning Gelegenheit, sein Können zu beweisen, als er Chancen von Strohmeier und Scheunemann zunichte machte. Dann spielte nur noch der FSV. Heiko Urban und Maik Schwab hatten mit Distanzschüssen Pech, ehe Enrico Knerndel in der 74. Minute überlegt den Ball mit dem Außenrist zum 4:0 ins äußerste rechte Toreck schlenzte. Im Gefühl des sicheren Sieges ließen die Gastgeber jetzt etwas nach, blieben bei Kontern aber jederzeit gefährlich und hatten auch in der Schlussphase noch gute Gelegenheiten. Es blieb beim auch in dieser Höhe verdienten Erfolg der Gastgeber.


Quelle: Lausitzer Rundschau

 

Torschützen: /

 

Zuschauer:


Schiedsrichter: M. Herrmann (Oppelhain)

 

SVRG:

U. Winkler - H. Wenske, F. Strohmeier, F. Kunath, R. Rauch, K. Konzack, St. Forkel, J. Krause, M. Scheunemann, D. Wenske, F. Sulimma

34. Spieltag der Landesklasse Süd am 05.06.1993

SV Großräschen - SV Lokomotive Guben 3:2 (1:0)

Der Sieg schmeckt bitter

 

Eventuell das Unmögliche doch noch zu schaffen und den Klassenerhalt mit einem Sieg zu sichern, hoffte Großräschen in diesem Spiel. Sicher hätte man dazu die Schützenhilfe von Altdöbern und Ortrand gebraucht, aber schließlich ist nichts unmöglich. Half auch Altdöbern, so unterlag Ortrand klar und Großräschen muss den Weg in die Kreisliga antreten. Im Spiel gegen Guben wurde aber wieder einmal deutlich, dass dieser Weg nicht hätte sein müssen. Man begann mit viel Elan und erarbeitete sich schon in den ersten zehn Minuten vier klare Torchancen. So wurde nach Ecke von Scheunemann ein Strohmeier-Kopfball in der 3. Minute von der Linie geholt, Scheunemann scheiterte knapp mit einem Freistoß, und zwei Sulimma-Durchbrüche bis zur Grundlinie konnten nicht verwertet werden. Danach kam Guben besser ins Spiel, ohne aber zu Chancen zu kommen. Viele kleine Fouls ließen in dieser Phase das Spiel verflachen. Aber in der 19. Minute konnte man dann im Großräschener Lager jubeln. Nach guter Vorarbeit von Mudrick erzielte Routinier Scheunemann das 1:0. Bis zum Halbzeitpfiff erarbeiteten sich beide Mannschaften kaum noch Chancen.

Auch in der zweiten Halbzeit musste man bis zur 62. Minute warten, ehe sich auf dem Spielfeld wieder etwas tat. Frank Sulimma scheiterte binnen fünf Minuten mit zwei Soli. In der letzten Viertelstunde wurde es dann noch mal lebhaft. Eben noch steuerte Frank Sulimma allein auf das gegnerische Tor zu, da musste Torwart Winkler im Gegenzug das 1:0 retten. Aber dann doch in der 78. Minute das 2:0. Wieder war Frank Sulimma der Ausgangspunkt. Seinen Schuss an den Pfosten nahm Mohr direkt und vollendete. Dann ging es Schlag auf Schlag. In der 85. Minute verkürzte Guben auf 2:1, in der 89. erhöhte Sulimma auf 3:1, und in der 90. fiel der Anschlusstreffer für den Gast.


Quelle: Lausitzer Rundschau

 

Torschützen:

1:0 Scheunemann, M. (19.min.)

2:0 Mohr, S. (78.min.)

3:1 Sulimma, F. (89.min.)

 

Zuschauer: 51


Schiedsrichter: K.-H. Rohman (Calau)

 

SVRG:

U. Winkler - H. Wenske, F. Strohmeier, F. Kunath, R. Rauch, U. Müller, St. Forkel, J. Krause, M. Scheunemann, R. Mudrick (S. Mohr), F. Sulimma

Testspiel am 12.06.1993

SV Großräschen - TSG Großkoschen

Torschützen:

 

Zuschauer:


Schiedsrichter:

 

SVG:

 

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