Saison 1942/43

Die schweren Niederlagen der Deutschen Wehrmacht in der Sowjetunion leiteten die Wende des Krieges zu ungunsten Deutschlands ein und die Lage an den Fronten und im Reichsgebiet spitzte sich in allen Bereichen dramatisch zu. Davon blieb auch der Fußballsport nicht verschont. Immer mehr Aktive mussten als Soldaten an die Front und viele Vereine, so auch der FC Alemannia Großräschen, konnten keine wettkampffähigen Mannschaften mehr aufstellen. Neben dem SV Sturm Grube Marga, der sich in der Bereichsklasse (höchste Spielklasse) mit den bekannten Berliner Spitzenteams wie z.B. Hertha BSC, Tennis-Borussia usw. duellierte, kam es in der Westlausitz nur noch zur Bildung von zwei Gruppen, die um Meisterschaftspunkte kämpften.

 

Gruppe 1: FV 1899 Brandenburg Cottbus, SVgg Eintracht Welzow, SC Wacker 09 Ströbitz, Cottbuser SC Friesen, Cottbuser FV 1898, SC Viktoria 1897 Cottbus, SC Schmellwitz, KSG Heinrichsfeld/Spremberg*

 

* KSG = Kriegs-Sport-Gemeinschaft

 

Gruppe 2: VfB Senftenberg 1910, TV Finsterwalde, SC Hertha 1915 Hörlitz, WSG BRABAG Schwarzheide, SpVgg Finsterwalde, Luftwaffen SV Finsterwalde

 

Die Kriegsmeisterschaft der Westlausitz gewann erstmals die SVgg Eintracht Welzow.

Auch im Frühjahr/Sommer 1943 wurden wieder Pokalspiele um den Ehrenpreis der Stadt Cottbus absolviert. Ob der FC Alemannia Großräschen daran teilnahm, konnte bis jetzt noch nicht nachgewiesen werden. Im Endspiel siegte der TV 1862 Spremberg gegen den SV Sturm Grube Marga mit 4:2 und wurde somit erstmaliger Titelträger.

 

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